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SG Propad 2

SG Propad 2

Mehr für massive Maurerpranken als für Spielerhände ist das SG Propad 2 geeignet. Das Pad ist dick und klobig und liegt dadurch nicht sonderlich gut in der Hand. Das Steuerkreuz ist verflixt schwammig und zeigt vor allem bei Bewegungen nach unten deutliche Schwächen: Es passiert sehr oft, dass ihr das Kreuz mal in die falsche Richtung drückt.

Wenig Erfreuliches gibt es auch von den Buttons zu berichten. Sie haben einen zu langen Druckweg, was schnelle Feuersalven mächtig erschwert. Außerdem klicken die Knöpfe unangenehm laut. Wie der Name andeutet, ist dieses Pad programmierbar - allerdings nur in sehr geringem Maße. Zum einen könnt ihr die sechs Hauptbuttons individuell mit Turbofeuer belegen. Permanentes Autofeuer fehlt aber ebenso wie ein Regler für die Feuerfrequenz - schade. Die hintenliegenden L- und R- Buttons sind für die Synchro-Feuer-Option gedacht. Beide lassen sich separat mit einer Kombination von beliebigen Buttons belegen. Tastenfolgen lassen sich aber nicht speichern, die Synchro-Funktion drückt sozusagen alle zugewiesenen Buttons auf einmal - damit ist das Pad nicht "Special-Move-tauglich". Eine nette Idee: Die Slow-Funktion wird nicht mit einem unpraktischen Schiebeschalter aktiviert, sondern ganz bequem per Taster.

Als kleines Gimmick besitzt das Propad 2 schließlich noch eine Anzeige mit insgesamt 6 Leuchtdioden. Dieses Mäusekino hilft Euch ein bißchen beim Programmieren und zeigt Euch an, für welche Buttons die Autofeuer-Funktion aktiviert ist oder welche Knöpfe an der Synchro-Funktion beteiligt sind. Nett!




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